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Patrozinium in der St. Johannes Kirche in Rück

Aus voller Kehle sangen wir zu Beginn des Gottesdienstes das Lied des „hl. Johannes“. Der „Hl. Johannes der Täufer“ ist der Kirchen- und Schutzpatron unserer Dorfkirche in Rück. In der Predigt betonte Pfarrer Dr. Heinrich Skolucki, dass der hl. Johannes ein Fingerzeig auf Jesus war. Er war der letzte Prophet vor Jesus, war sein Wegbereiter und kündete den Messias an. Da Johannes nicht gerne im Vordergrund stand, lebte er in der Wüste, trug Kleidung aus Kamelhaar und ernährte sich von Heuschrecken und wildem Honig. Sein Name heißt übersetzt: Gott ist gnädig. Johannes war ein Bußprediger, der zur Umkehr aufrief, da Gottes Reich nahe sei und taufte die Menschen zur Vergebung im Jordan. Ein tiefes Erlebnis für Johannes war die Taufe von Jesus. Er war eine Person, die Zeugnis vom Licht gibt, dass auf die Welt kommen soll, Jesus, der Messias. Johannes setzte Akzente, zeigte Einsatz und öffnete sein Herz für die Nächstenliebe. Und so sollen auch wir wie Johannes offen für Gott und Andere sein.

Pfarrer Skolucki erklärte, dass auch er ein Verkünder von Gottes Wort und ein Wegbereiter für Jesus ist. Da es seine letzte Patroziniumsfeier bei uns ist sagte er DANKE, Vergelt‘s Gott für eine gesunde Erdung, für alle, die in den vergangenen 11 Jahre hier in Rück-Schippach seinen Weg kreuzten und ihn bei der kirchlichen Arbeit unterstützten. Er blickt voller Dankbarkeit auf die gemeinsame Zeit zurück und sagte: „Was bleibt ist der Glaube, der von uns allen getragen wird“.

In den Fürbitten baten wir nicht nur um Gottes Segen, sondern auch um den von Johannes, für alle engagierten Christen. Dass wir in unserer Pfarrgemeinde weiterhin ein Ort des Glaubens und des lebendigen Miteinander sind, und Zeugnis für Jesus abgeben. Für den Frieden in der Welt und in den Familien, aber auch für alle Flüchtlinge, für die Verstorbenen und Trauernden und für uns, dass wir wie der hl. Johannes einen festen, lebendigen Glauben haben und an ihm festhalten, trotz aller Zweifel und Widerstände.

Bevor der feierliche Gottesdienst endete gab Pfarrer Skolucki den Segen und zum Abschluss sangen wir mit kräftiger Stimme das Lied “Großer Gott, wir loben dich“.

Nach Beendigung des Gottesdienstes lud der Freundeskreis Momme e.V. zu einem Umtrunk ein. Bei einem Johannischoppen ließen wir in geselliger Runde das Patrozinium ausklingen. Ein besonderer Höhepunkt war der Einzug der Eisenbacher Landsknechte. Es war eine gelungene Überraschung und der Freundeskreis Momme freute sich sehr über ihr Kommen. Ein Dankeschön an alle Besucherinnen und Besucher, die trotz der heißen Temperaturen mit uns gefeiert haben und auch ein großes Danke an den Dorfladen, dass der Dorfplatz und das Inventar genutzt werden durfte. Es war ein schöner Abend. Schö, dass ihr do word.

Petra Hitziger-Rubio