Wir trafen uns vor dem Haupteingang der St.-Pius-Kirche mit unseren Palmbuschen in der Hand, die von Pfarrer Dr. Heinrich Skolucki gesegnet wurden. Er erklärte, dass die Palmbuschen ein Symbol für Sieg und Leben bedeuten und ein Zeichen für Gottes Segen für unsere Häuser sind. Wir denken an diesem Tag besonders an den Einzug Jesus in Jerusalem. Auf einem Esel ist er in die Stadt geritten, die Leute standen am Straßenrand mit Palmen in der Hand und jubelten Jesus als ihren König zu. Jesus ist unser König, er ist kein normaler König mit Krone und Palast, sondern einer, der aus Liebe zu uns Menschen alles Leid ertragen hat und für uns Menschen gestorben ist. Er ist immer bei uns, begleitet uns und das ist ein Grund zum Feiern. Dieselben Leute, die ihn bejubelten, riefen nur Tage später „kreuzigt ihn“. Mit diesem Tag beginnt nun die Karwoche. Kar bedeutet: Klage, Trauer. Unter Orgelklängen zogen wir in die Kirche ein und hörten nun die restliche Passionsgeschichte, bis zu Jesus Tod. Sie wurde von zwei Lektoren und dem Pfarrer vorgetragen und durch die verschiedenen Stimmen war es eine lebendige Geschichte. Der Gottesdienst bekam seinen feierlichen Charakter durch das Musikblasensemble „Bohlender“, der Organistin Wicki Sauerwein und der Kantorin Maria Schmidt, die die Psalmen vorsang. Vielen Dank an Alle, auch dem Gemeindeteam, das die Palmbuschen gebunden hatte.
Petra Hitziger-Rubio


















