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Florianstag in Rück-Schippach

Die Feuerwehren aus dem Markt Elsenfeld zogen mit Fahnenabordnung unter der musikalischen Begleitung von der Musikkapelle „Regina“ Rück-Schippach vom Festplatz in Schippach zur St.-Johannes-Kirche in Rück. Dort wurde ein besonderer Gottesdienst zu Ehren des Schutzpatrons der Feuerwehren, des „Hl. Florian“, gefeiert. 

Pfarrer Dr. Heinrich Skoluki begrüßte die Feuerwehrleute und bedankte sich ganz herzlich für ihre Einsatzbereitschaft. Ihre Kameradschaft und ihr Glaube seien bemerkenswert. Wenn euer Piepser losgeht, so seid ihr bereit zu dienen, zu handeln. Wie beim guten Samariter, so zeigt auch ihr Einsatz. Ihr handelt, statt weg zu laufen. Statt zu überlegen: Können wir was tun? Seid ihr schon unterwegs und tut es. Auch in der Predigt betonte er, dass es verschiedene Aspekte gibt, die beim Feuerwehrmann zählen: Kraft, Ausdauer, Verstand, gute Augen, ein Herz für Andere und der Glaube, dass Gott auch in schwierigen Situationen euch begleitet. Danke für eure Verlässlichkeit, für eure Treue zum Beruf, für alle eure Einsätze, die gut ausgingen, aber auch für die Opfer, die ihr Leben im Feuer gelassen haben.

In seiner Ansprache ging Pfarrer Skolucki auch auf den Schutzpatron, den Hl. Florian, ein. Er wird als Helfer bei Feuer und Wassergefahren angerufen und war römischer Beamter. Florian war kein frommer Mann, aber er war gerecht und er setzte sich für die Christen ein. Seine Treue zum Glauben brachte ihm den Tod. Florian schützte Leben, stand ein für Gott, und passt somit auch zum Spruch der Feuerwehren: „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“.

Die anschließenden Fürbitten wurden von Kindern und Jugendlichen der Feuerwehren vorgetragen. Sie baten Gott für alle Feuerwehrleute, die sich ehrenamtlich einsetzen; für ihren Nachwuchs, dass sie zu verantwortungsvolle Menschen werden; für alle Menschen in Not, dass sie Hilfe und Trost erfahren; für ihre Familien, dass sie Verständnis für ihre Arbeit zeigen; für die Gemeinden, dass ihr Zusammenhalt, ihre christlichen Werte und Traditionen erhalten bleiben und für alle verstorbenen Feuerwehrleuten, die ihr Leben gelassen haben.

Nach dem Gottesdienst zogen die Feuerwehrleute zusammen mit der Musikkapelle wieder durch den Ort zum Feuerwehrhaus um zu Ehren des Hl. Florian weiter zu feiern.

DANKE für euren Einsatz, den Schutz und Hilfe für unser Dorf, für seine Menschen. Schön, dass es Euch, DIE FEUERWEHR, gibt.

Petra Hitziger-Rubio