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Einführung neue Ministranten und Willkommen Pfr. Dr. Abraham Palathinkal aus Indien

Am Sonntag, 05.07.2026, durften wir sechs neue Ministrantinnen und Ministranten in der Pfarrei Elsenfeld willkommen heißen.
Gleichzeitig begrüßten wir Pfr. Dr. Abraham Palathinkal aus Indien, der für drei Monate im Pastoralen Raum Elsenfeld Urlaubsvertretung machen wird.

Am Hochfest der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan wurden sechs neue Ministrantinnen und Ministranten von PastRef Holger Oberle-Wiesli in ihren Dienst eingeführt.

In seiner Predigt nahm PastRef Oberle-Wiesli die Seligpreisungen in den Blick. Er holte die neuen Minis zu sich in den Mittelgang und gemeinsam mit ihnen und allen Gottesdienstteilnehmenden betrachtete er vier der Seligpreisungen, die auf den Fenstern der Christkönigkirche dargestellt sind.

Selig sind … ein wenig sperrig ist dieses Wort und auch nicht ganz einfach zu verstehen in der heutigen Zeit. „Versuchen wir es mit Glück-selig“, meinte PastRef Oberle-Wiesli. Darin enthalten ist das Wort Glück und das kann man doch zu jeder Zeit verstehen.
Was aber macht glücklich? Beim ersten Fenster schauten wir auf den Hl. Nepomuk mit dem Text „Selig sind die Verfolgten“. Der Hl. Nepomuk ist ein Schutzheiliger der auf Brücken zu sehen ist. Brücken zu bauen heißt, eine Seite mit der anderen zu verbinden. Also Verständnis zu zeigen für einander und auf einander zugehen - und das kann glücklich machen.
Dann wurde das Fenster des Hl. Nikolaus von der Flüe „Selig die Friedfertigen“ betrachtet. Nikolaus von der Flüe war u.a. Ratgeber bei ganz weltlichen Konflikten und in der Politik. Später wurde er zum Einsiedler. In seinem Leben war es ihm wichtig, Frieden zu stiften. Die Parallele ins Heute liegt also nahe und ist gar nicht so abstrakt. Jede und jeder von uns kann dazu beitragen, friedlich miteinander zu leben.
Als nächstes zeigte PastRef Oberle-Wiesli auf das Fenster auf dem der Hl. Franziskus zu sehen ist. Dor steht „Selig die Arm im Geiste sind“. Was ist denn damit gemeint? Man könnte es so interpretieren, dass wir freundlich, sanft und verständnisvoll mit einander umgehen sollen.
Und dann kam das Fenster, auf dem der Hl. Tarsizius zu sehen ist. Das ist der Schutzheilige der Ministrantinnen und Ministranten. Die Aussage auf diesem Fenster „Selig die Sanftmütigen“. Der Hl. Tarsizius war ein Kind und hatte die Aufgabe, in der Zeit der Christenverfolgung in Rom, heimlich Kranken die Kommuion zu bringen. Als andere Jungen ihn bei seinem wichtigen Dienst aufhalten wollten und er ihnen nicht zeigen wollte, dass er die Kommunion mit sich trug, warfen sie aus Wut Steine nach ihm. Sie töten ihn. An dieser Stelle erinnerte der Pastoralreferent daran, dass die Minis immer daran denken sollen, dass sie mutig sein sollen, wie der kleine Tarsizius, und zu ihrem Glauben und dem schönen Dienst, den sie in den Gottesdiensten übernehmen, stehen sollen.

Nach diesen Worten, die nicht nur den Minis Mut zusprachen, segnete Pfr. Abraham die neuen Minis und sie erhielten eine Urkunde. Ein großes Dankeschön ging an die großen Minis, die in vielen Stunden die Vorbereitung übernommen hatten. Ein wohlverdienter Applaus für alle blieb selbstverständlich nicht aus.

G. Pfister

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