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Sternsingeraktion in der Pfarreiengemeinschaft Christus Salvator Elsenfeld

„Schule statt Fabrik“ - so lautet das Schlagwort der Stersingeraktion des Jahres 2026.

Für uns in Europa ist es selbstverständlich, dass Kinder ein Recht auf Bildung haben und dieses Recht wahrnehmen können, weil sie nicht gezwungen sind zu arbeiten. In anderen Ländern dieser Welt ist das nicht so. Die Sternsingeraktion 2026 nahm deshalb beispielhaft Bangladesch in den Blick. Trotz der Fortschritte im Kampf gegen Kinderarbeit müssen z.B. in südostastiatischen Ländern rund 1,8 Mio Kinder und Jugendliche arbeiten - zum Teil unter schlimmen gesundheitsgefährdenten Umständen.

Um Kinder und Jugendliche aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, sind Kinder am Sternsingertag auf den Straßen unterwegs und klingeln an den Häusern, um Spenden zu sammeln.

Vor einiger Zeit, wir wissen wohl alle, was hier gemeint ist, mussten wir uns Gedanken machen, wie wir diese Aktion sinnvoll umsetzen können. So entstand die Idee, jedem katholischen Haushalt einen Brief zukommen zu lassen. In dem Brief wird die Aktion erläutert, es wird auf das letzte Spendenergebnis hingewiesen und es liegen dem Brief ein Segensgebet für das eigene Zuhause sowie ein Aufkleber für die Türe bei. Sichtbar waren die Sternsinger dann zudem auf verschiedenen Plätzen in der Pfarreiengemeinschaft, wie z.B. auf dem Friedhof in Elsenfeld, im Garten der Pflegeheime, auf dem Johannesplatz in Rück und am Haus der Bäuerin in Eichelsbach.

Die Idee fand sehr viel positive Resonanz und das Spendenergebnis war ein Zeichen großer Solidarität. 

Nach der ersten solchen Aktion kam man auf uns zu, weil es doch auch schön ist, wenn die Sternsinger an die Haustüre kommen. Den Gedanken griffen wir auf und auf Anmeldung hin kommen die Sternsinger in die Haushalte.

Wir sind glücklich über den Erfolg dieser Aktion und dankbar für alle Helferinnen und Helfer und besonders sind wir stolz auf die Kinder und Jugendlichen, die sich am Dreikönigstag aufmachen, ein sichtbares Zeichen für die Aktion „Kinder für Kinder“ zu setzen.

Gabi Pfister