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Spielplatzgottesdienst "Stark wie ein Klettergerüst"

Am Sonntag fand an einem besonderen Ort unser Gottesdienst statt, auf dem Spielplatz in Schippach. Unter dem Motto „…Stark wie ein Klettergerüst“ wurde er von Gemeindereferentin Verena Deuchert und Frank Zöller vom Kindergottesdienstteam vorbereitet. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Singgruppe „Horizont“ unter der Leitung von Jochen Bohlender und mit Wicki Sauerwein am Keyboard gestaltet.

Gleich zu Beginn ging Frau Deuchert auf das Motto ein und lud die Kinder ein am Klettergerüst zu testen, ob es feststeht oder wackelt. Denn wenn es wackelt wird es gefährlich. Dann braucht man Halt und Stütze. In den Kyrierufen, die von 3 Kindern vorgetragen wurden, hörten wir, dass wir festen Boden unter den Füßen zum Stehen und Klettern brauchen und Jesus uns Halt und Stärke gibt. Aber auch wenn uns in der Höhe schwindelig wird, ist Gott für uns wie ein Sicherheitsnetz, das mich trägt und schützt. Selbst wenn ich Ängste habe hoch zu klettern oder runterzuspringen, Gottes Liebe ist trotzdem bei uns. Wir können darauf vertrauen, dass er uns immer begleitet.

In der Lesung von Matthäus hören wir von 2 Männern die ein Haus bauen. Einer auf festem Grund, der andere auf Sand. Wenn jetzt ein Sturm braust oder ein Hochwasser tobt, was bleibt stehen? Das eine Haus fällt um. So ist es auch in unserem Leben. Wir brauchen einen festen Grund. Und es genügt nicht, nur schöne Worte zu sagen, sondern auch Taten sollen folgen. Hilfeleistungen geben, jemand der traurig ist trösten, wenn man Fehler macht sich entschuldigen, wenn jemand alleine ist mit ihm spielen oder Gesellschaft leisten. Dann ist unser Leben auf festem Grund, auf Gott gebaut. Mit Gott können wir immer gehen. Ihm können wir vertrauen.

Für die Fürbitten wurden flache Kieselsteine mit Stiften ausgeteilt und jeder konnte seine Bitten und Wünsche an Gott aufschreiben. Die Steine wurden dann am Altar abgelegt und wer sich traute durfte es auch laut vorlesen. Die Steine werden von den Minis verfugt und einen Platz in oder an der Kirche dafür gesucht. Nach dem Weitergeben des Friedensgrußes und dem gemeinsamen „Vater Unser“ Gebet teilten Kinder bei der Agapefeier Brotstücke in Körben aus, um an die Gemeinschaft mit Jesus zu erinnern.

Zum Schluss bedankte sich Frau Deuchert bei der Singgruppe „Horizont“ sowie bei allen, die vorher schon alles vorbereitet hatten und bei allen, die zum Gottesdienst gekommen sind. Denn ohne das alles gäbe es keinen Gottesdienst, kein gutes Beisammensein und gemeinsames Beten.

Nach dem Segen und dem Abschlusslied: „Gott dein guter Segen“ wurde alles, was rollt, unter Gottes Segen gestellt und die Kinder bekamen einen Aufkleber für ihr Fahrrad.

Danach blieben viele noch in Grüppchen zusammen und genossen die gemeinsame Zeit bei Kaffee und Kuchen. Vielen Dank an alle, die geholfen haben, damit wir wieder einen Gottesdienst in schöner Gemeinschaft, an einem ungewöhnlichen Ort feiern konnten.

Petra Hitziger-Rubio

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