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Rorate-Messe in unserer Pfarrgemeinde St. Pius Rück-Schippach

Um 6.30 Uhr morgens trafen wir uns in der mit Kerzen beleuchteten St.-Johannes-Kirche in Rück um die Rorate-Messe zu feiern. Wir feierten die Rorate in der Dunkelheit, die nur vom Licht der Kerzen erhellt wurde, weil Jesus unser Licht ist und wir auf seine Ankunft warten.

Zu Beginn erklärte Pfarrer Dr. Heinrich Skolucki, dass das Lied „Tauet Himmel“ aus dem Buch Jesaja stammt und das Wort Tau als Symbol für Gottes Ankunft und seine lebensspende Kraft steht. Das Kommen Gottes ist nicht laut, nicht gewaltsam, sondern leise und behutsam. Bei Dunkelheit sehnen wir uns nach Licht, das die Finsternis vertreibt. Das Licht der Kerzen spendet uns in der Dunkelheit Trost und Zuversicht. Der Advent ist das Suchen nach der Nähe Gottes. Wir öffnen unser Herz für Jesus und haben die Sehnsucht, dass er mit seinem Kommen Friede, Gerechtigkeit, Hoffnung und Licht zu uns bringt. Wie in dem Lied „Wir sagen euch an“ sollen auch wir uns den Anderen annehmen. Wir warten auf Jesus, der die Dunkelheit mit seinem Licht durchbricht, sie erhellt. Die Kirche ist eine Oase des Lichtes, ein Platz zum Innehalten, sie spendet Ruhe in unserer hektischen Zeit.

Pfarrer Skolucki erzählte uns die Erscheinung von der Jungfrau Maria de Guadalupe und dem indigenen Bauern Juan Diego auf dem Hügel Tepeyac bei Mexiko-Stadt. Juan Diego erschien die Mutter Gottes und bat ihn zum Bischof zu gehen und ihn zu bitten auf diesem Hügel eine Kirche zu errichten. Da der Bischof zweifelte, sandte sie ein Zeichen. An der Stelle wo die Kirche gebaut werden sollte blühten mitten im Winter Rosen. Diese brachte er in einem Tuch zum Bischof. Als dieser die Blumen nehmen wollte war auf dem Tuch das Bild der Muttergottes zu sehen. Maria sagt, ich bin eure Mutter, Ich bin die Mutter aller die mich suchen und mir vertrauen. Ich höre eure Sorgen, euer Weinen und Klagen und tröste euch in eurer Trauer. Wir stehen unter dem Schutz Marias, unter ihrem Mantel spüren und erfahren wir Zärtlichkeit und Wärme und können diese weitergeben. Bei den anschließenden Fürbitten brachten wir die Belange der Kinder und ihren Familien vor Gott und der Mutter Maria.

Nach Abschluss des Gottesdienstes trafen wir uns in unserem Dorfladen in Rück. Beim gemeinsamen leckeren Frühstück gab es noch viele anregende Gespräche und die Gemeinschaft wurde gestärkt.

Petra Hitziger-Rubio